Review: Arrival (2016) - Science-Fiction

Review: Arrival (2016) - Science-Fiction


* * * * * * * * * * (10 von 10 Sternen)


Es existieren Filme, die hatte man nicht auf dem Zettel. Natürlich wird der Trailer geguckt und beschlossen, sich diesen Film mal anzusehen Und dann kommt man aus dem Film und ist dermaßen geflasht... so ein Film ist Arrival und dieser Film ist eindeutig der beste Film des Jahres 2016.

Klare Worte zu Beginn: Arrival ist kein klassischer Alien-Invasions Blockbuster. Er kommt vollkommen ohne Action aus und erzeugt trotzdem eine ungemeine Spannung. Das beginnt schon bei der Prämisse der Story: Was würde passieren, wenn man versucht mit den Wesen aus einem anderen Universum zuerst zu kommunizieren und sogar eine eigene Sprache zu entwickeln? Was wäre, wenn jede Spezies durch die Bereitschaft der Kommunikation viel toleranter wäre? Zum Ende des Films überzeugt die Story mit einem Twist, der den Zuschauer vollkommen aus der Bahn wirft.

 (C) Sony / Filmnation / Twenty One Laps

(C) Sony / Filmnation / Twenty One Laps

Aber viel wichtiger ist, dass Arrival einer dieser Filme ist, wo man als Zuschauer noch mindestens 3 Stunden über die Logik aber auch über die Prämisse der Story diskutieren kann. Und Arrival ist ein Film, der dich auch nach Ende der Vorstellung nicht so einfach zurück in die Realität entlässt.

Arrival erzeugt eine ungemeine Spannung und zieht den Zuschauer in den Bann. Das passiert vorallem durch das Setting, das Production-Design, der Soundkulisse aber vor allem auch durch einen Score, der anders ist, aber den Zuschauer einfach nicht loslassen will. Der Regisseur Denis Villeneuve hat bereits mit "Sicario" bewiesen, dass er spannend und atmosphärisch dichte Film inszenieren kann. Mit "Arrival" hat er noch mal eine ungemeine Steigerung hingelegt und agiert auf dem Level von Christopher Nolans "Interstellar".

 (C) Sony / Filmnation / Twenty One Laps

(C) Sony / Filmnation / Twenty One Laps

Die Schauspielerin Amy Adams ("Batman v Superman" "Man of Steel") trägt diesen Film mit ihrer Performance von Anfang bis Ende. Ihr Spiel ist mitreißend und fühlbar. Zur Seite gestellt wurden ihr dabei zwei sehr talentierte Herren: Jeremy Renner und Forest Whitaker begleiten Adams mit einer guten Performance auf ihrer Reise.

Fazit: "Arrival" überzeugt als spannender und amtosphärisch dicht inszenierter Film mit einer Story zum Nachdenken und einem außergewöhnlichen Zusammenspiel von Production-Design, Sound und Score. Der Film des Jahres 2016.

 

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