Pahilė nai milėkō!

Nachdem wir die ersten Eindrücke aus Kathmandu und Pokhara gesammelt hatten, ging es für uns zu unserem ersten Trekking Pfad zum Jomsom Hochtal bis zur heiligen Tempelstadt Mukthinath. 

Aber alles der Reihe nach. Wir verließen Pokhara mit einem großen Wagen, der eigentlich nur für 10 kleine Nepalesen gedacht war. Auf nepalesisch würde man jetzt sagen: Pahilė nai milėkō! [Passt schon!] Aus irgend einem Grund brachte der Fahrer eine fremde Frau mit ins Auto, die sich zusammen mit unserem Team (plus den Sherpas) quetschen musste.

Sascha im Jeep

Nach ein paar Stunden erreichten wir dann das Dorf Bedi. Das Nationalgericht Dal Bhat auf Ex und weiter gehts! In Tatopani mussten wir dann unsere Permits vorweisen, die zuvor durch den nepalesischen Sherlock Holmes erstellt wurden, um unsere Identitäten zu 100 % sicherzustellen.

Nach Stunden kamen wir dann abends in Tukuche an, wo uns Patrick in seinem liebevollen Hotel High Plains Inn empfing. Patrick lebt sein 20 Jahren in Nepal und ist außerdem ein toller Bergführer, der sich mit seinem Hotel einen Traum erfüllt hat. Kaminfeuer, Tomatensuppe und Apfelkuchen - mehr geht nicht! Sehr zu empfehlen!

Ankunft

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Jeep zur tiefsten Schlucht der Welt. Wir wagten den ersten Drohnenflug, obwohl die Winde sehr unberechenbar waren. Außerdem nutzten wir den Stop für weitere Bilder und um uns nochmal klarzumachen, dass es die tiefste Schlucht der Welt war!

Toll! Es ging weiter über Marpha und dann nach Jomsom. Während der Fahrt nutzten wir immer ein paar Minuten, um auszusteigen und tolle Momentaufnahme zu erhalten. Sascha hatte uns vorgewarnt. Die Verlockung ist groß alle zehn Meter auszusteigen und hunderte von Fotos zu knipsen. Die Wetterbedingungen waren dennoch sehr hart - es war staubig und sehr windig.

Als wir dann endlich in Kagbeni ankamen, konnten wir uns ein wenig erholen. Wir schlenderten durch die Stadt und fanden eine wunderschöne grüne Oase mitten in der Steinwüste. 

Nach diversen Fotoshootings ging es dann für uns nach Jharkot. Ein weiteres Highlight im Trekking Gebiet. Jharkot wirkt wie ausgestorben - fast eine Zombie-Stadt, die eine Menge Potenzial für spannende Motive bietet. Dort konnten wir dann etwas essen, um uns dann letztendlich auf unser Endziel Muktinath zu konzentrieren. 

Zur Dämmerstunde erreichten wir dann die heilige Tempelstadt Muktinath (3790 Höhenmeter), die uns mit einer aufgeschlossenen Bevölkerung begegnete. Wir verbrachten ca. eine Stunde mit verschiedenen Dorfbewohnern, die meist von unserer Drohne beeindruckt waren. Tolle Tage gehen zu Ende und wir fuhren den ganzen Weg zum High Plains Inn zurück. 

Wir waren erschöpft - es hat sich gelohnt! 


Weitere Impressionen von Maximilian Münch @muenchmax findet ihr hier:


Weitere Impressionen von Alina Rudya @rrrudya findet ihr hier:


An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an unsere Partner

Haglöfs
Camelbak
SRH Hochschule der populären Künste

Tschüss.